Motorrad nach der Abmeldung / Außerbetriebsetzung fahren – darf man das?

Häufig wird unter Motorradfahrern diskutiert, ob man den nach der Abmeldung noch mit dem Motorrad fahren darf oder nicht. Viele Gerüchte und Unwahrheiten gibt es zu diesem Thema, von „Ja man darf nach der Abmeldung noch fahren, aber nur auf direktem Weg nach Hause“, bis hin zu: „Nein, ist das Motorrad einmal abgemeldet darf man nicht mehr damit fahren“ – was richtig ist das klären wir in diesem Artikel.

Motorrad Abmeldung
Fahren nach der Abmeldung

In der Realität kann es übrigens recht schnell zu diesem Vorfall kommen, denn wenn Sie Ihr Motorrad zum Beispiel über den Winter, oder einen anderen Zeitraum, abmelden wollen. Wenn Sie mit dem Motorrad zur Zulassungsstelle fahren dann ist die Frage ob Sie zurück schieben müssen, oder fahren dürfen.

Oder Sie möchten Ihr Motorrad verkaufen, und dem Käufer nicht angemeldet übergeben – können Sie das Motorrad abmelden und der neue Eigentümer kann damit nach Hause fahren?

Die Antwort auf die Frage steht natürlich in einem Gesetz. Genau im Gesetzestext §10 Abs. 4 FZV. Wen Sie möchten können Sie diesen her nachlasen.

„Fahrten nach der KFZ Abmeldung / Außerbetriebsetzung sind am gleichen Tag erlaubt“

Das heißt das Sie an dem Tag, wo Sie Ihr Motorrad abmelden, noch fahren dürfen. Ob nach Hause oder zum Händler spielt dabei keine Rolle.

Versicherungsschutz nach der Abmeldung / Außerbetriebsetzung

Natürlich haben Sie am Tag der Abmeldung auch noch Ihren vollen Versicherungsschutz. Denn der Vertrag endet am Tag der Abmeldung  um 23.59 Uhr, bis dahin können Sie also ganz normal mit dem Motorrad fahren ohne eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit zu begehen.

Fazit: Fahrten mit dem Motorrad nach der Abmeldung sind somit problemlos bis Ablauf des Tages möglich.